Mount McCloud – das sind wir

Mein Name ist Regina Flock. Ich bin verheiratet und habe 3 Kinder, 4 Enkelkinder. Den Grundstein für meinen FCI  geschützten Zwinger „ of Mount McCloud“ legte ich 1997 in Steinhagen/Westfalen. Seit 2003 wohne ich in Melle/Niedersachsen in unserem eigenen Haus. Melle liegt schön gelegen in einem Tal zwischen dem Teutoburger Wald und dem Wiehengebirge.

Ich bin nur ein kleiner Züchter.  Von 1998 bis 2006 habe ich die Rasse Alaskan Malamute im Deutschen Club für Nordische Hundes e.V., kurz DCNH, aus Liebe zu der Rasse Alaskan Malamute und aus reiner Überzeugung gezüchtet. Aus privaten und beruflichen Gründen hatte ich damals die Zucht eingestellt. Nun bin ich bereit, die Zucht dieser wunderbaren Rasse weiterzuführen.

Wer mehr über mich und meine Hobbys – die Hundezucht und Ausstellungen – erfahren möchte, den lade ich gern mit dieser kleinen Homepage ein. In der nachstehenden Zusammenfassung bekommen Sie schon mal einen kleinen Einblick in meine Welt.

Meine Kinder wachsen mit Hunden auf. So lautete mein Motto, als ich mit meiner Tochter 1985 schwanger war. So sollte es sein. Doch die Liebe zu den Nordischen kam mit unserem Charly, einem Siberian Husky aus dem Tierheim.  Bald lernte ich schnell durch Zufall einen Alaskan Malamute kennen und entschied, nach Charly gibt es einen Malamute. Ich war gleich beim ersten Anblick fasziniert von dieser Rasse.

Meine erste Alaskan Malamute Hündin Trasja Thalia – genannt Braska – bekam ich 1996. Der Eintritt in den DCNH e.V. folgte noch im selben Jahr. Die ersten Ausstellungen kamen und ich wurde schnell vom Fieber der Ausstellungen befallen.  Natürlich blieb es nicht dabei. Ich hatte Pläne. Wir zogen schnell aus unserer Mietwohnung in ein gemietetes Haus mit 2.500 qm Grundstück nach Steinhagen um und bekamen einen Hokkaido Ken dazu. Es folgte die Neuzüchtererstberatung mit Zuchtstättenabnahme und Antrag auf meinen FCI- geschützten Zwingernamen „of Mount McCloud“.

Mein erster Wurf fiel 1998. Aus diesem 4er Wurf behielt ich den einzigen Rüden Azure Star Alyosha of Mount McCloud und die Hündin Alyeska Snowed Up of Mount McCloud. Alyosha holte seinen ersten Ausstellungserfolg im Alter von 1 Jahr auf seiner ersten Ausstellung in Dortmund, der Bundessiegerzuchtschau, und wurde Bundesjugendsieger. Es folgte 2000 der B-Wurf. Aus diesem Wurf musste ich natürlich wieder eine Hündin behalten:  Bashoura Sin Shuna of Mount McCloud. Auch sie wurde im Alter von 1 Jahr Bundesjugendsiegerin in Dortmund auf der Bundessiegerzuchtschau mit der Qualifikation für die Crufts 2002.

Im DCNH habe ich mittlerweile auch im Landesverband einen kleinen Vorstandsposten besetzt. Aber die Vorstandsarbeit selber ist nicht so mein Ding. Daher habe ich nach meinem B-Wurf die Ausbildung zum Zuchtwart begonnen. Am 02.01.2002 erhielt ich nach erfolgreicher Prüfung meine Ernennung. Dem LV-Vorstand blieb ich noch jahrelang als Landeszuchtobwartin und Tierschutzbeauftragte treu. 2007 übernahm ich das Amt des Regionalzuchtwartes im Fachbereich Zucht des DCNH.

Zurück zu meinen Malamuten: Im Jahr 2003 kaufte ich ein Haus in Melle und wir zogen mit unserem kleinen Rudel um. Einen weiteren Welpen aus meiner Zucht habe ich erst wieder aus dem E-Wurf behalten. Als hier unter 5 Mädels nur ein einziger Rüde fiel, stand für mich fest: Der bleibt. Etertuliq of Mount McCloud. Er setzte die Serie der Bundesjugendsieger fort. Mein 3. Bundesjugendsieger aus eigener Zucht mit der Qualifikation für die Crufts 2006. Ich war megastolz. Es folgten die deutschen Jugendchampiontitel VDH und DCNH, die deutschen Championtitel VDH und DCNH, sowie die Verteranenchampiontitel VDH und DCNH.

Nach dem F-Wurf wurde alles anders. Familiäre Schicksalsschläge, Trennung und Scheidung folgten. Ich gab die Hundezucht auf,  lernte meinen jetzigen Mann Heinz kennen und verlor im Lauf der Zeit nach und nach meine geliebten Hunde.  Dem DCNH bin ich jedoch weiterhin treu geblieben.

2016, nachdem Shuna und Etertuliq, die letzten mir verbliebenen, auch über die Regenbogenbrücke gingen, zog auf Wunsch meines Mannes ein Neufundländer bei uns ein. Ich wollte zu diesem Zeitpunkt auch keinen Alaskan Malamute mehr. Zu tief saß der Schmerz über ihren Verlust. Dachte ich zumindest. 2017 holte ich mir dann doch wieder eine schwarz-weiße Alaskan Malamute Hündin: Going To Heart z Snienei Doliny, genannt Tikaani. Mit ihr bin ich seitdem wieder auf den Ausstellungen und auch sie ist erfolgreich. Mit Stolz darf ich sagen: Meine Kleine ist mittlerweile deutscher Jugendchampion VDH und DCNH, sowie Bundessiegerin 2018 (Zwischenklasse) und hat damit die Qualifikation für die Crufts 2019 erhalten. Dieses Mal wollte ich mir die Crufts nicht entgehen lassen. Mein Mann erfüllte mir diesen Wunsch, machte meinen Traum war und fuhr mit Tikaani und mir nach Birmingham. Es war ein tolles Erlebnis.
2019 holte Tikaani erneut den Bundessiegertitel mit der Qualifikation für die Crufts 2020!

Doch hier ist noch nicht Schluss. Ich habe noch viel vor.